
Amateur oder Profi?
Es ist faszinierend zu sehen, mit welchen technischen Möglichkeiten der Videoamateur heute seine Filme aufnehmen und bearbeiten kann. Von manchen
Bearbeitungstechniken haben vor einigen Jahren selbst die Profis nur geträumt. Die technische Qualität des Videomaterials rückt den professionellen Produktionen immer
näher und wird sich wieder etwas entfernen, wenn erst mal HDTV im Fernsehen Einzug gehalten hat.
Der kleine Unterschied
Es gibt aber auch jetzt noch einen großen Abstand zwischen professioneller Technik und dem, was der Amateur benutzt und dementsprechend gibt es auch dramatische
Preisunterschiede. Da spielen nicht nur Qualität eine Rolle, sondern auch Verläßlichkeit der Produktionsmittel und Bearbeitungszeiten. Funktionsvielfalt bei der
Bearbeitung ist allerdings manchmal sogar bei Amateurlösungen größer, weil z.B. eine Schnittbearbeitung sich in einer Fernsehanstalt so schnell gar nicht ändern darf, wenn
sie fehlerfrei funktioniert und die Anforderungen erfüllt. Zu viele Umschulungen wären nötig. Ein Cutter beim Fernsehen will auch nicht, wie wir Amateure, gleich aus der Schnittsoftware heraus eine DVD erstellen.
Technik ist kein Inhalt
Die Beschaffung einer sinnvollen technischen Ausrüstung steht zwar am Anfang. Das Ziel des Videoamateurs liegt aber in der inhaltlichen und gestalterischen Erstellung
eines Films. Die Technik macht es einfacher, gestalterische Ideen zu verwirklichen und typische Amateurfehler abzumildern oder gar zu vermeiden. Bei der Ideenfindung
und dem Inhalt hilft die Technik nicht. Für beide Teile sollen die folgenden Seiten informieren und Anregungen geben.
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